Seit dem Einsatz Internet basierter Tools beim elektronischen Einkauf sind steigende Renditen im Unternehmen deutlich spürbar. Dies resultiert hauptsächlich aus sinkenden Kosten bei den Einstandspreisen und Prozessen. Als auffallende Entwicklung in den Unternehmen ist zu beobachten, dass sie Softwarelösungen für elektronische Kataloge schneller und eher ausbreiten lassen als andere Softwaresysteme.
Zu diesem Entschluss gelangt der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), der für den „BME-Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung 2008" eine Untersuchung mit Hilfe der Universität Würzburg ausführen ließ. Für diese Studie wurden 119 Unternehmen befragt, worunter 65 Großunternehmen mit über 2000 Mitarbeitern und 65 mittelständische bis kleine Unternehmen.
Ein Großteil der Befragten findet, dass der elektronische Katalog bereits zum Standard einer Organisation zählt. 69 % der Unternehmen geben an, dass sie bereits Gebrauch von elektronischen Katalogen machen und 21 % haben konkrete Pläne, diese Software in Kürze implementieren zu lassen oder eine Integration in Zukunft einzuplanen. Von den 119 befragten Unternehmen geben 10 % an, dass sie noch keinen Gebrauch von der Software machen wollen.
Der Anteil der Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen in diese Software ist bei Großunternehmen (80 %) noch immer höher als bei mittelständischen und Kleinunternehmen (54 %).
Quelle: http://www.katalogmanager.de, 9. Mai 2008

