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Funktionen eines PIM Systems
Verwaltung komplexer Produkte
Unternehmen, deren Produktsortiment eine große Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten und Varianten aufweist, stehen komplexen Prozessen im Bereich Datenverwaltung gegenüber. Die größte Herausforderung ist hierbei jedoch die Kommunikation dieser Produktvielfalt zum Kunden hin.
Aufbau von Objektabhängigkeiten
Variantenmanagement ist ein wesentliches PIM-Thema. Der Aufbau von Objektabhängigkeiten ein weiteres. Produkte beziehen sich häufig aufeinander, sei es als Esatzteil,Zubehör, Variante, Alternative oder Vorgängerprodukt. Diese Abhängigkeiten können in Ihrem PIM-System problemlos abgebildet werden.
Industriestandards und Klassifikationen
Unternehmen tauschen heutzutage Produktinformationen immer häufiger über sogenannte Standard-Klassifikationssysteme aus. Nationale und internationale Klassifikationssysteme sind beispielsweise eCl@ss, ETIM, UNSPSC,InstalNet und EFO Blokknummer. Solange es keinen weltweit anerkannten Standard gibt, sondern eine Vielzahl regionaler und internationaler Standards, wird ein PIM-System Multiklassifikationen unterstützen müssen- oftmals sogar verschiedene Versionen desselben Klassifikationssystems. Die Nutzung von Standardformaten wie BMEcat ist ein weiterer wichtiger Aspekt des elektronischen Datenaustauschs. Andere häufig genutze Formate zur Übertragung von Produktinformationen sind Excel, CSV usw..
Übersetzungsmanagement
Immer mehr herstellende und handelnde Unternehmen sind international tätig. Trotz allem bedeutet dies häufig nicht, dass auch Kataloge und Dokumente in die jeweilige Landessprache übersetzt werden. Einer der Hauptgründe dafür dürften hohe Übersetzungskosten sein, ein Weiterer organisatorische Aufwand, Personal wirksam damit zu betrauen. Ein PIM-System kann die Arbeitsabläufe hier vereinfachen. Übersetzungen im direkten Dialog berücksichtigen Workflows, die sowohl Personal, externe Übersetzungsbüros als auch Translation-Memory-Systeme (TMS ) wie Trados, Across3, uws., welche Übersetzungen stark ausomatisieren, einbinden. Dadurch können unternehmerische Kosten und Aufwände gesenkt werden.
Media Asset Management (MAM)
Mit Media Asset Management Systemen sind im klassischen Sinn Systeme gemeint, welche an das bestehende PIM System angebunden sind bzw. eine Erweiterung zu diesem darstellen. In diesen Systemen werden Dokumente wie Bilder, Pdf,- und Vidiodateien verwaltet und bringen diese mit dem jeweiligen Produkt in direkten Zusammenhang. Außerdem stellen Sie sämtliche Funktionalitäten einer Standard MAM Lösung bereit, z.B. Suchfunktionalitäten, Formatkonversionen, Cross-Referenzen , Datenexport usw.
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Stefan Herold
Director Consulting
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